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24.02.1442
Hanns Änzinger verkauft die halbe Kronmühle zu
Wolfratshausen an die Frühmessstiftung

Der Verkaufspreis betrug 25 Pfund Münchner Pfennige. Die andere Hälfte der Mühle haben die Kirchpröpste Hanns der Arnolt und Peter der Pechk um 15 Pfund Münchner Pfennige von Chuonrad dem Sibrer von Königsdorf ausgelöst – 24.02.1442

 

 

Übertragung des Originals (in einigen Fällen ist "v" oder "w" als "u" und "u" als "v" zu lesen)  

 

Ich Hanns Änzinger bechenn offenleich mit dem prief für mich vnd für all mein erben allen den er für chümpt daz ich chawfleich v[er]chawt vnd ze chawffen geben han die kronmül halbe gelegen ze wolfarzhawsen die mir mein sweher säliger Hanns der kronmüllner zuo rechtem heirat guot geben hat vnd anoch dieselbige halbe mit inn gehabt han allz ain man sein Heyrat guot inn haben sol den erbergen vnd beschayden Hannsen dem Arnolt vnd peter dem Pechken payd purger ze wolfarzhawsen die zeit kirchpröbst vnd versorger der säligen frümess ze wolfarzhawsen vmb fünf vnd zwainzick phunt müncher phenning landes werung der ich mit gantzer zal von in dar vmb awz gericht vnd gew[er]t pin allso daz di benantt mül halbe im hinfür ewickleich pey der wirdigen frümess ze wolfarzhawsen beleiben sol mit aller irer zuo gehörung nichtz da von hin den gesätzt noch aws genommen, Mer bechenn ich ob genantter hanns änzinger ob mein tochter Margared oder yemant von iren, wegen mit der frümess oder iren kirchpröbsten die yetzunt sein oder fürbas werdent von der obgenantten halben mül wegen in fodrung oder zuo sprüchen chäm wie sich daz machent würd daz sol ich in awz tragen vnd richtig machen der ob genantten frümess vnd iren kirchpröbsten an schaden, Ich sol in auch darvmb für sten allz oft in dez not beschicht ez ist awch ze wizzen vmb den andern tayl der mül den die kirchpröbst gelöst habent von Chuonrad dem sibrer gesessen ze kümpstarf vmb fünfzehen phund münchner phenning daz si daz mit meinem guoten willen vnd gunst getan haben vnd daz zuo vrchund aller obgeschribner sach gib ich obgenantt hanns änzinger der frümess vnd iren kirchpröbsten die yetung sei oder fürbas werdent den prief mit dez vesten Sebolten des Eglingers zuo Hadmading aygen an hangenden Insigel v[er]sigelt der daz durch meiner vleissigen pet willen an den prief gehengt hat doch im vnd seinen erben an dar vnder ich mich v[er]pintt mit meinen trewen alles daz stät ze halten daz an dem prief geschriben stet der gepet vmb daz Insigel sind zewgen die Erbergen vnd beschayden Vllreich hesenloher purger ze Wolfarzhawsen vnd Chuonrad Ferg zu Aschalting vnd ander erber lawt genuog daz ist geschen an sand Matheys tag dez heyligen zwelf poten dez iars do man zalt von kristus gepurt vierzehen hundert iar vnd dar nach ein dem zway vnd vierzigesten iar.

 

(Siegel gut erhalten)

 

 

Auf der Rückseite der Urkunde:

 

Khaufbrief umb der halb Cromül a 1442 Die Cronmüll betrf,

woher sy zu der Frümeß khommen sey, 1442

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